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Eigentlich arbeite ich ja exklusiv im Studio. Das hat die verschiedensten Gründe: Ich mag meine Bilder gerne minimalistisch und in einem Studio-Setting ist es mir ganz einfach möglich, alles auf das Nötigste zu reduzieren. Außerdem bin ich da natürlich unabhängig vom Wetter und kann das Licht genau so formen, wie ich es möchte. Natürlich ist es auch eine Gewohnheitssache – bei mir im Atelier fühle ich mich wohl und kann alle Faktoren auf eine Art und Weise beeinflussen, die im Außenraum nicht möglich ist. Man ist der Natur ausgeliefert, wenn man den sicheren Studioraum verlässt.

Doch dann bekam ich unerwartet eine Anfrage, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Lily ist bildende Künstlerin und war auf der Suche nach einem Fotografen, der ihr dabei hilft, ihre Vision für Bilder umzusetzen, die sie als Künstlerin repräsentieren. Gleich in der ersten Anfrage fiel als Inspiration “Ophelia”, was mein Herz höher schlagen ließ. Während meiner Studienzeit an der Kunstuniversität Linz hatte ich auch schon ein Projekt umgesetzt, das sich mit der Thematik auseinandersetzte.

Die Planung dieses besonderen Shootings dauerte mehrere Monate, in denen wir immer in Kontakt standen. Immer wieder schickten wir uns gegenseitig weitere Ideen zu, bis sich schlussendlich Bilder in meinem Kopf formten, die es nun nur noch umzusetzen galt.

Und natürlich musste es so kommen: Obwohl es August war, war starker Regen und stürmisches Wetter gemeldet. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als das Shooting spontan auf einen anderen Tag zu verlegen. Organisatorisch war das gar nicht so einfach – schließlich waren auch die Visagistin Evelyn und mein Assistent Martin fix mit eingeplant. Je größer die Produktion, desto schwieriger die Organisation.

Das Shooting selbst verlief dann wunderbar problemlos. Durch die genaue Vorbereitung wussten alle Beteiligten, was sie erwarten würde und wir konnten recht schnell alles fotografieren, das wir uns vorgenommen hatten.

Meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Ich hatte zwei Jahre lang gröbere gesundheitliche Probleme und viele Tage, an denen ich weder arbeiten konnte, noch meinen Alltag bestreiten. Mit dem geplanten Termin vor Augen hatte ich auch etwas, woran ich selbst festhalten konnte, das mir ein konkretes Ziel und eine Ambition gab. Nervös war ich vor dem Shooting, bzw. an den Tagen davor. Am Tag selbst und spätestens beim Schminken von der Visagistin absolut nicht mehr. Die Atmosphäre war entspannt und freundlich.

Das Ergebnis zu sehen und auch zu begreifen wie man sich in- und mit der eigenen Körperlichkeit fühlt vs dem, was Andere an Ausdruck, Emotion und Schönheit auszudrücken vermögen, war eine große Überraschung für mich. Ich war sprachlos. Eigentlich konnte ich damit überhaupt nicht umgehen, weil sie im positivsten Sinn überraschend waren und ich mit diesem Outcome überhaupt nicht gerechnet hätte. Sogar Hintergrund und Umgebung, Farbe etc. sind so perfekt abgestimmt, dass es alles übertraf, worauf ich gehofft hätte!

Ich liebe die Bilder so sehr, dass ich zum ersten Mal überhaupt eigene Fotografien rahme und zu Hause aufhängen werde.

Lily’s Erfahrung in ihren eigenen Worten

Lily kam mit einer Idee zu mir, mit der ich mich von Anfang an gut identifizieren konnte und ließ mir dabei aber genügend Spielraum, um sie auf meine Art und Weise umzusetzen. Ein paar Monate nach dem Shooting hat sie mich übrigens noch einmal in meinem Atelier besucht – das Ergebnis werde ich in einem eigenen Blogbeitrag zeigen. Vielen Dank für dein Vertrauen, liebe Lily!

Lass uns zusammen Großartiges schaffen!

Nach deiner Anfrage vereinbaren wir uns ein unverbindliches Kennenlerngespräch bei dem wir uns darüber unterhalten, wie DU fotografiert werden möchtest.