Gedanken zur aktuellen Situation

2. April 2020

Einigen ist vielleicht aufgefallen, dass es hier in der letzten Zeit sehr ruhig geworden ist. Lange habe ich überlegt, wie ich mit dieser Situation umgehen soll; schließlich bin ich nicht nur Privatperson, sondern führe auch ein Unternehmen, das meinen Namen trägt. Einfach ignorieren und nicht ansprechen war der eigentliche Plan, der sich jedoch mittlerweile nicht mehr richtig anfühlt. Jede einzelne und jeder einzelne von uns ist betroffen und findet sich in einer Realität wieder, wie wir sie noch vor wenigen Wochen nicht für möglich gehalten hätten. Unser aller Leben wurde auf den Kopf gestellt und wir müssen lernen, damit bestmöglich umzugehen.

Schluss mit Routine

Anfangs habe ich versucht, so weiter zu machen, wie bisher – dass ich im Moment keine Shootings mehr machen kann und darf, versteht sich von selbst. Trotzdem gibt es einiges zu tun; die meiste Arbeit eines Fotografen findet ohnehin hinter den Kulissen statt – Blogposts gehören geplant und geschrieben, die Instagram-Planung steht auch wieder an, die Website könnte das ein oder andere Update vertragen und Bilder, die retuschiert gehören, gibt es ohnehin immer mehr als genug. 

Doch ich tue mir schwer, in dieser komischen Zeit produktiv zu sein. Irgendwie fühlt es sich belanglos an, darüber nachzudenken, welche Caption am besten zu welchem Post passen könnte. Aus diesem Grund habe ich die letzten Tage vor allem damit verbracht, absolut nichts zu tun. Ich versuche mir immer wieder vor Augen zu führen, dass es okay ist, auch einmal nicht produktiv zu sein; und das, obwohl uns von allen Seiten anderes suggeriert wird. 

Ein neuer Alltag

Den Großteil meiner Tage verbringe ich mit meinem Hund und meinem Freund und versuche, die “freie Zeit” einfach zu genießen. Ich lese und schlafe viel. Anfangs habe ich mir noch vorgenommen, dass ich jetzt unglaublich produktiv sein werde, endlich die Dinge anpacke, die ich mir schon ewig vorgenommen hatte, für die aber irgendwie nie genug Zeit da war. Die Realität sieht jedoch anders aus und das ist okay. 

Trotz alledem geht unser Leben weiter und so sehr ich es mir im Moment auch wünschen würde, bleibt natürlich auch die Zeit nicht einfach stehen. Das bedeutet, dass ich langsam wieder damit beginne, mir eine Routine zu schaffen, die mir auch in dieser schwierigen Zeit ein bisschen Sicherheit und Halt gibt. Ich habe für mich selbst entschieden, dass ich dabei nicht all zu streng mit mir selbst sein möchte, die Umstände sind im Moment auch ohne Selbstkritik schwer genug.

Was bedeutet das alles für dich, wenn du Interesse an einem Fotoshooting hast?

Bis auf weiteres darf und werde ich keine Fotoshootings machen. Einfach so weiterzumachen wie normal könnte ich einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Wann genau ich wieder richtig loslegen darf, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.

Es ist jedoch der perfekte Zeitpunkt, um sich über deine Wünsche und Ideen zu unterhalten und damit zu beginnen, dein Traum Fotoshooting zu planen. Die Beratung via E-Mail ist ohnehin “Quarantäne-freundlich”.

Etwas, worauf du dich nach dieser Zeit freuen kannst

Ich kann es kaum erwarten, die Kamera wieder in die Hand zu nehmen und dich in mein Studio einzuladen. Wir brauchen oft einen Grund, um uns selbst etwas Gutes zu tun; deswegen habe ich ein begrenztes Angebot vorbereitet, das dir die Wartezeit ein bisschen versüßen könnte. Ich weiß zwar noch nicht, wann genau wir dein Fotoshooting machen können, aber so hast du etwas, worauf du dich nach dieser verrückten Zeit freuen kannst.

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